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Sooyou.ch K-Beauty in der Schweiz Korean Skincare

Warum ist „Glass Skin“ in Korea so beliebt und wie erreichen Japaner strahlende Haut?

Wenn wir ehrlich sind, haben wir beide diesen Begriff schon tausendmal gehört: Glass Skin. Und jedes Mal denken wir kurz an perfekt aussehende Haut, die so glatt und klar ist, dass sie fast reflektiert. In der Welt der K-Beauty ist das kein kurzfristiger Hype, sondern ein echtes Ideal – und irgendwie fasziniert es uns jedes Mal aufs Neue.

Gleichzeitig schauen wir nach Japan und merken: Dort wird weniger über Trends gesprochen, dafür mehr über Konstanz. J-Beauty setzt nicht auf spektakuläre Vorher-Nachher-Effekte, sondern auf langfristig strahlende Haut, die gesund, ruhig und gepflegt aussieht. Zwei Länder, zwei Ansätze – und beide haben ihren ganz eigenen Charme.

Also haben wir uns gefragt: Warum ist Glass Skin in Korea so beliebt? Und wie schaffen es Japaner, diesen natürlichen Glow zu bekommen, ohne dass alles „zu viel“ wirkt? Genau das schauen wir uns jetzt gemeinsam an.

Was bedeutet „Glass Skin“ in der K-Beauty wirklich?

In der K-Beauty geht es bei Glass Skin nicht um Make-up oder Highlighter, sondern um Hautzustand. Die Haut soll prall, ebenmässig, klar und extrem gut durchfeuchtet sein. Der Schlüssel dazu ist Feuchtigkeit – und zwar in mehreren Schichten. Toner, Essenzen, Seren und Cremes bauen die Pflege Schritt für Schritt auf, bis die Haut von innen heraus leuchtet.

Glass Skin ist deshalb so beliebt, weil sie für Gesundheit steht. Wenn die Haut gut gepflegt, ausgeglichen und ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt ist, entsteht dieser typische Glow ganz von selbst. Es geht weniger um Perfektion, sondern darum, dass die Haut ruhig, glatt und lebendig aussieht.

Wie erreichen Japaner strahlende Haut?

Während Korea gerne schichtet, setzt J-Beauty auf Reduktion. Die japanische Hautpflege folgt dem Prinzip: wenige Produkte, aber konsequent angewendet. Strahlende Haut entsteht hier nicht durch viele Schritte, sondern durch sanfte Reinigung, intensive Feuchtigkeit und Schutz der Hautbarriere.

In Japan steht der langfristige Hautzustand im Fokus. Feuchtigkeit wird früh eingebaut, aggressive Wirkstoffe werden vermieden und die Haut soll möglichst wenig Stress erleben. Der Glow wirkt dadurch natürlicher, subtiler und sehr gleichmässig – weniger „Wow-Effekt“, dafür mehr Balance.

K-Beauty vs. J-Beauty: zwei Wege, ein Ziel

Was wir daran so spannend finden: Beide Ansätze verfolgen eigentlich dasselbe Ziel – gesunde, gepflegte Haut. K-Beauty liebt sichtbare Ergebnisse und innovative Hautpflege Trends, J-Beauty vertraut auf Tradition, Geduld und Beständigkeit.

Am Ende müssen wir uns gar nicht entscheiden. Wir können das Beste aus beiden Welten kombinieren: koreanische Feuchtigkeitsschichten für pralle Haut und japanische Minimalpflege, um die Haut langfristig ruhig und stabil zu halten.


Wenn wir also das nächste Mal über Glass Skin, Glow oder strahlende Haut sprechen, wissen wir: Es geht nicht um einen Trend, sondern um eine Haltung. Hautpflege darf Zeit brauchen, sie darf sich verändern und sie darf sich gut anfühlen.

Vielleicht ist genau das der schönste Gedanke daran – wir müssen niemandem etwas beweisen. Wir pflegen unsere Haut, weil wir uns dabei gut fühlen. Und ob wir uns dabei eher an K-Beauty oder J-Beauty orientieren, entscheidet am Ende nicht der Trend, sondern unsere Haut selbst.