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Wie liest man koreanische und japanische Hautpflegeetiketten richtig?

Wir kennen es doch alle: Du hältst ein hübsches K-Beauty- oder J-Beauty-Produkt in der Hand, liest die Verpackung – und denkst nur „Hä? Was steht da eigentlich?“ Die Etiketten sind oft in Hangul oder Kanji geschrieben, und die Inhaltsstoffe wirken wie ein Buch mit sieben Siegeln. Aber keine Sorge – wir können das lernen! Mit ein bisschen Übung wird das Produktverständnis viel einfacher und wir wissen genau, was unsere Haut bekommt.

Gerade bei koreanischen Produkten lohnt sich ein genauer Blick auf die Reihenfolge der Inhaltsstoffe. Die Inhaltsstoffe sind nach Menge sortiert – die ersten fünf bis sieben Komponenten machen den grössten Teil des Produkts aus. Wenn wir also wissen, dass z. B. Hyaluronsäure oder Niacinamide weit vorne stehen, können wir sofort einschätzen, wie intensiv das Produkt wirkt.

Bei japanischen Produkten ist es ähnlich, aber oft etwas subtiler. J-Beauty setzt auf sanfte Pflege, viele Produkte enthalten natürliche Wirkstoffe wie Algen, Kamelienöl oder Reisextrakte. Wenn wir die Kanji verstehen, erkennen wir schnell, welche Inhaltsstoffe tatsächlich enthalten sind und wofür sie gut sind – ein riesiger Vorteil für unser tägliches Produktverständnis.

K-Beauty: Hangul verstehen lernen

  • Hangul ist das koreanische Alphabet. Auf den Etiketten finden wir oft Inhaltsstoffe in englischer Schreibweise und daneben in Hangul.
  • Wir können uns auf die wichtigsten Wirkstoffe konzentrieren: Feuchtigkeitsspender, Antioxidantien oder Beruhigungsstoffe.
  • Tools wie Übersetzungs-Apps helfen, unbekannte Stoffe schnell zu erkennen, z. B. „녹차추출물“ = Grüner Tee Extrakt.

J-Beauty: Kanji auf der Verpackung

  • Kanji ist ein Schriftsystem, das in Japan verwendet wird. Viele Produkte kombinieren Kanji mit Katakana oder englischen Bezeichnungen.
  • Typisch für J-Beauty: natürliche Inhaltsstoffe wie Algen (海藻), Kamelienöl (椿油), Reisextrakte (米エキス).
  • Wir lernen, die Zeichen gezielt zu erkennen, dann fällt es leichter, die Wirkung des Produkts einzuschätzen.

Tipps für unser Produktverständnis

  • Schau immer zuerst auf die Reihenfolge der Inhaltsstoffe: Die ersten genannten machen den größten Teil des Produkts aus.
  • Konzentriere dich auf bekannte Wirkstoffe wie Hyaluronsäure, Niacinamide, Grüntee, Kamelienöl oder Algenextrakte.
  • Apps oder Webseiten helfen bei Übersetzungen, aber je mehr wir üben, desto schneller erkennen wir die Etiketten auch ohne Hilfsmittel.
  • Vergiss nicht, die kleinen Details zu beachten: pH-Angaben, Feuchtigkeitslevel oder Anti-Aging-Komponenten verraten viel über das Produkt.


Wenn wir uns die Zeit nehmen, koreanische und japanische Etiketten richtig zu lesen, bekommen wir ein viel besseres Produktverständnis. So wissen wir genau, welche K-Beauty– oder J-Beauty-Produkte für unsere Haut geeignet sind – und können gezielt Feuchtigkeit, Glow und Pflege kombinieren.

Am Ende macht es sogar Spaß, Etiketten zu entziffern: Wir lernen unsere Haut besser kennen, entdecken neue Wirkstoffe und fühlen uns ein bisschen wie Beauty-Detektive, die jeden Tropfen und jedes Öl verstehen.